Neuer Raum, neue Maschinen, neue Projekte!

Seit dem Start des HoFaLab im Januar 2019, war ein wichtiger Punkt einen geeigneten Ort zu finden, an dem wir unsere Maschinen lagern und mit dem Experimentieren beginnen konnten.

Am 30.04.2019 bekamen wir – dank Tommy – die Schlüssel für den Raum über der Holzwerkstatt. Wir sind so dankbar, dass sie uns diesen Raum zur Verfügung stellen, da es ein großartiger Ort für unser FabLab ist. Also ein großes Dankeschön an die Holzwerkstatt: Wir kümmern uns gut um den Raum 😉

Noch am selben Tag gab es eine schöne Überraschung, als uns die Metallwerkstatt nebenan eine alten, aber leistungsstarke 3-Achsige CNC-Fräsmaschine anbot, die sie nicht mehr verwenden. Also noch ein herzliches Dankeschön an die Metallwerkstatt: Wir werden dieses neue Tool bestens nutzen!

Nach einigem Aufräumen bauten Christian und Florian einen großen Tisch, den wir auch als Werkbank nutzen können. André und Thierry bauten einige Regale, während David den Lagerraum für alle unsere Maschinen vergrößerte.

Unser nächstes Ziel war es dann, die CNC zum Laufen zu bringen. Die Hardware war intakt, aber die Software lief immer noch auf einem alten Windows XP Desktop-Computer. Aber kein Problem für Piet! Er war in der Lage, das proprietäre Protokoll von der Maschine aus zurück zu entwickeln. Er programmierte dafür ein Python-Skript, mit dem wir die CNC von jedem Laptop und Betriebssystem aus mit der modernsten Frässoftware steuern können.

Das Ergebnis ist umwerfend, da wir jetzt in der Lage sind, viele Materialien mit einer Aufbaugröße von 40 x 30 cm sehr genau zu fräsen, was mehr als genug ist, um komplexe Teile herzustellen. Bisher haben wir schon richtig gute Ergebnisse mit Holz, Styropor, Linoleum erzielt und wir möchten bald versuchen, Aluminium zu fräsen 🙂 Fabianserfahrung in dem Bereich wird eine große Hilfe sein. Somit ist diese Maschine eine perfekte Ergänzung zu der kleinen CNC, die wir während der KreativNachmittage gebaut haben.

Ein weiteres Tool, das Spaß machte, war ein Stiftplotter. Natürlich könnte man sowas von Grund auf neu bauen, aber am einfachsten war es, wieder ein „Conversion-Kit“ zu verwenden.

Die Idee war, als Basis einen 3D-Drucker zu nutzen. Am Extruder des Druckers installierten wir einen Stifthalter und so einfach kann der Stift durch die X- und Y-Bewegungsmöglichkeiten, alles Mögliche zeichnen.

Durch die Optimierung des Slicer-Programms, kann der 3D-Drucker nun nahezu jedes digitale Bild auf einer Fläche von 30 x 30 cm zeichnen.

Auch hier war das unmittelbare Ergebnis überwältigend, da die Präzision all unsere Erwartungen übertroffen hat.

Wir sind sehr gespannt auf die Möglichkeiten, die uns diese neuen Tools bieten! Ein Teil der daraus resultierenden Ideen und Projekte wird in der Sommerausstellung am 27.07.2019 präsentiert. Lasst euch das also auf keinen Fall entgehen!

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